Statistisches Bundesamt – Revitalisierung, Wiesbaden

Objektbeschreibung

Das Statistische Bundesamt plant die Grundinstandsetzung des Behördenzentrums am Gustav-Stresemann-Ring 11 in 65189 Wiesbaden.

Der Gebäudekomplex wird durch die Eingangshalle am Gustav-Stresemann-Ring sowie Nebenzugängen von der Salierstraße, der Zähringerstraße und der Wittelsbacherstraße erschlossen.

Der Gebäudekomplex gliedert sich in folgende Einzelgebäude:

Gebäude A – Hochhaus (13 Obergeschosse)
Gebäude C –Bürogebäude (inkl.Rechenzentrum I)
Gebäude B –Bürogebäude (GK 5)
Gebäude F –Bürogebäude (GK 5)
Gebäude E –Bürogebäude (GK 5)
Rechenzentrum II

Das Hochhaus gliedert sich in ein Untergeschoss (Ebene – 01), Erdgeschoss (Ebene 0), 13 Obergeschosse (Ebenen 1 – 13) und Dachaufbauten (Ebene 14). Im Untergeschoss sind neben Lagerräumen zur Archivnutzung und dem Büchermagazin, die Räume für die gesamte Haustechnik des Hochhauses vorhanden.
Eine Besonderheit stellt der Paternosteraufzug im Erschließungsbereich des Hochhauses dar, dieser steht in offener Verbindung über alle oberirdischen Geschosse und wird mittels einer automatischen Löschanlage versehen.

Die Gebäude B, E und F sind in direktem Zusammenhang gebaut und über geschlossene Stege mit einander verbunden. Dadurch wird erwirkt, dass aus allen Gebäudeteilen zwei bauliche Rettungswege hergestellt werden.
Teilweise sind die Besprechungsräume so groß, dass sie unter die Versammlungsstättenverordnung fallen, ebenso die Kantine.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Begleitung der architektonischen Vorplanung
    • Erstellen eines Brandschutzkonzeptes
    • Erstellen von Brandschutzplänen
    • Erstellen einer Brandfallsteuermatrix
    • Brandschutztechnische Beratung der Planer während der Entwurfs- und Genehmigungsplanung
    • Prüfung der Ausführung mit Erstellen eines Abnahmeberichts
    • Baubegleitung der Umbaumaßnahmen Stufe 2
    • Abstimmung mit den Fachplanern über detaillierte Lösungen zum Brandschutz
    • Erstellung von Feuerwehrplänen
    • Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen

Schloss Darmstadt

Umbau des Residenzschlosses Darmstadt

Objektbeschreibung

Das Residenzschloss Darmstadt stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Glockenbau wurde von Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet. Der Bau der beiden Flügel des De-La-Fosse Baus erfolgte im 18. Jahrhundert. Das Gebäudeensemble brannte 1944 teilweise bis auf die Außenmauern nieder und wurde danach weitgehend detailgetreu wieder aufgebaut.

Das Gebäudeensemble besteht aus vier Gebäudeteilen:

    • S312 De-La-Fosse-Bau (Gebäudeteile Nord-West Pavillon, Zwischenbau West, Süd-West Pavillon, Zwischenbau Süd-West, Mittel Pavillon, Zwischenbau Süd-Ost und Süd-Ost Pavillon)
    • S313 TU-Gebäude (Gebäudeteile Herrenbau, Weisser-Saal-Bau, Kaiser-Saal-Bau und Prinz-Christian-Bau)
    • S314 Kirchenbau
    • S315 Glockenbau

Im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss des Kirchen- und Glockenbaus befindet sich das Schlossmuseum, welches in den Planunterlagen als solches ausgewiesen ist. Diese beiden Geschosse sind in den Planunterlagen gebäudeübergreifend dargestellt. Die Nutzung Schlossmuseum erstreckt sich darüber hinaus im Kirchenbau vom 2. Obergeschoss bis in das 4. Obergeschoss (vgl. Abschnitt 1.4).

Das Gebäudeensemble beherbergt verschiedene Fach- und Verwaltungsbereiche der TU Darmstadt.

Das Gebäudeensemble ist umgeben von einem Schlossgraben und wird über drei Brücken erschlossen. Die Zufahrten im Süden und Westen werden über die öffentliche Straße Marktplatz erschlossen. Der Zugang im Norden ist eine Fußgängerbrücke.

Das gesamte Gebäudeensemble hat Abmessungen von ca. 117 m auf ca. 108 m.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellen eines Brandschutzkonzepts
    • Erstellen von Brandschutzplänen
    • Fortschreibung des Brandschutzkonzepts
    • Brandschutztechnische Beratung der Planer
    • Prüfen Ausführungspläne
    • Objektüberwachung
    • Objektbetreung

Hohes Schloss – Pappenheimerstraße, Bad Grönenbach

Objektbeschreibung

Das Burgschloss wurde um 1280 um einen Nagelfluhfelsen errichtet. Es besteht aus acht Geschossen (3.UG bis 4.OG), die sich als oberirdisch befinden. Ein breiter und tiefer Halsgraben – der sogenannte Schlossgraben – durchschneidet das Nagelfluhmassiv und trennt den Sporn mit der Hauptburg ab, sodass das Erdgeschoss lediglich mittels einer Brücke mit der öffentlichen Verkehrsfläche verbunden ist. Aus dem 3. Untergeschoss befindet sich ein weiterer Ausgang, der direkt in den Schlossgraben führt, mit Möglichkeit einer öffentlichen Verkehrsfläche zu erreichen.

Der Felsen des Schlosses reicht zum Teil bis in das 1. Obergeschoss. Der Hauptgebäudeteil des Burgschlosses hat einen nahezu dreieckigen Grundriss; die Nordseite stellt die Spitze des Dreiecks dar und hat eine Länge von ca. 5 m; die Westseite hat eine Länge von ca. 27 m; die Ostseite hat eine Länge von ca. 29 m; die Südseite stellt die Grundlinie des Dreiecks dar und hat eine Länge von ca. 21 m.

Direkt an der Ostseite befindet sich der ca. 1690 angebaute Fuggerbau. Dieser hat Dimensionen von etwa 20 m x 10 m.

Die Höhe von der Brücke (bzw. Erdgeschossebene) bis zum Dachstuhl beträgt ca. 21 m; die Gesamthöhe des Schlosses von der Brücke bis zum First ca. 35 m; der Schlossgraben hat eine Tiefe von ca. 9 bis 10 m.

Die Obergeschosse sind mittels einer offenen Treppenanlage erschlossen, welche zu einem Ausgang ins Freie im Erdgeschoss führt. Eine weitere Treppenanlage führt vom Erdgeschoss in den Untergeschossen und von dort aus in den Schlossgraben; im Bestand ist diese Treppenanlage nach Öffnung einer Bodenklappe zugänglich.

Im Bestand führt ein Aufzug vom 3. Untergeschoss ins Erdgeschoss.

Im Eckdatenkonzept wurden die Möglichkeiten einer Nutzung als Bürogebäude und einer Nutzung als Gaststätte untersucht. Das Eckdatenkonzept geht von einer weitest gehenden Erhaltung der Struktur des Gebäudes aus und beschränkt Eingriffe auf ein Mindestmaß.

Die Situation der fehlenden zweiten Rettungswege aus den Obergeschossen wurde auf innovative Art gelöst.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellen eines brandschutztechnischen Eckdatenkonzepts
    • Erstellen von Brandschutzplänen
    • Brandschutztechnische Beratung der Planer während der Vorplanung

Ludwig-Erhard-Anlage 8, Frankfurt

Sanierung der ehemaligen Oberpostdirektion im Bestand / Betrieb

Objektbeschreibung:

Das Bauvorhaben „ehemalige Oberpostdirektion Frankfurt“ setzt sich aus zwei Gebäudeteilen zusammen, welche unterschiedlichen Baujahre zeigen.  Der  Bauteil A ist ein denkmalgeschützter Altbau, welcher Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.

Der Bauteil B wurde in den 90er Jahren errichtet und durch ein Übergangsbauwerk mit dem Bauteil A verbunden. In den Untergeschossen des Bauteils B befindet sich eine zweigeschossige Tiefgarage.

Die Endreß Ingenieurgesellschaft mbH erhielt den Auftrag zur Erstellung eines Brandschutzkonzeptes für den Gebäudekomplex der ehemaligen Oberpostdirektion,  um den Bestand des genehmigten Gebäudes brandschutztechnisch zu untersuchen und erforderliche brandschutztechnische Maßnahmen vorzuschlagen, die einen sicheren Betrieb des Gebäudes in einem rechtlich konsistenten Rahmen für eine zeitgemäße Nutzung ermöglichen.

Auf Grundlage der ursprünglichen Genehmigungssituation und unter Berücksichtigung der mit den Jahren gewachsenen inneren und äußeren Gebäudestrukturen wurde in enger Abstimmung mit den genehmigenden Behörden im Jahre 2008 ein Brandschutzkonzept erstellt und durch die Bauaufsicht Frankfurt genehmigt.

Zur Bewertung des Bestandes wurden unter anderem Ingenieurmethoden zur Simulation der Rauchfreihaltung von Rettungswegen in Galeriebereichen eingesetzt und mit Hilfe der hieraus gewonnenen Erkenntnisse kompensatorische Maßnahmen entwickelt. Die Funktion der Kompensationsmaßnahmen wurde nach Umsetzung der Maßnahmen über 1:1 Rauchversuche im Objekt belegt.

Die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes wurde durch die Endreß Ingenieurgesellschaft mbH über den gesamten Ausführungszeitraum begleitet. Hierfür waren zweitweise bis zu 6 Mitarbeiter permanent im Projektbüro vor Ort, um die Fachplaner und Architekten bei der Planung und Ausführung zu unterstützen und zu beraten. Im Dezember 2012 wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen und dem Eigentümer übergeben.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellung Brandschutzkonzept
    • Erstellung Flucht- und Rettungspläne
    • Erstellung Feuerwehrpläne
    • Brandschutzberatung zum öffentlich rechtlichen Vertrag
    • Brandschutztechnische Baubegleitung (AHO Stufe 3)
    • Abnahme und Konformität
    • Entrauchungsversuch
    • Brandschutzsimulation
    • Schwerpunkt:
      • Brandschutztechnische Sanierung
      • Flächenbauwerk
      • große Personenzahlen
      • hoher Installationsgrad
      • Denkmalschutz

Alte Oper, Frankfurt

Objektbeschreibung

Die am Opernplatz gelegene Alte Oper Frankfurt ist ein Konzert- und Veranstaltungshaus mit insgesamt 11 Ebenen, davon sind sieben für den Publikumsverkehr zugänglich. Die 1981 wieder aufgebaute Alte Oper schließt mehrere Veranstaltungs- und Konferenzräume ein.

Das gesamte Gebäude erstreckt sich über eine Länge von ca. 105m und einer Breite von ca. 50 m bei einer Gesamthöhe von 36 m.

Die Ebene 2, welche als Foyer bzw. Intermezzo genutzt wird, weist eine Fläche von ca. 940m² auf und dient als Garderobe und Aufenthalts- bzw. Verkehrsfläche für die Besucher.
Im Osten und Westen grenzen Flure bzw. Treppenräume an das Foyer, im südlichen Bereich wird das Foyer über zwei Wendeltreppen und Aufzüge aus der darunterliegenden Ebene erschlossen. Den nördlichen Abschluss bilden Sanitäranlagen und der Übergang zur Bühne bzw. zum Orchestergraben.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellung eines Brandschutzkonzeptes
    • Erstellung eines Evakuierungskonzeptes
    • Erstellung eines Entrauchungskonzeptes
    • Baubegleitende Brandschutzberatung