Neubau des Institutes für Chemie und Biotechnologie der Hochschule, Darmstadt

Labor- Büro- und Seminarflächen für den Fachbereich Chemie- und Biotechnologie

Objektbeschreibung

Auf dem Gelände der Hochschule Darmstadt wurde ein Neubau für den Fachbereich Chemie- und Biotechnologie errichtet.

Der rechteckige Gebäudekubus misst ca. 75 m x 25 m. Die Gesamthöhe des Gebäudes beträgt 21,30 m.

Das Gebäude beinhaltet ein Untergerschoss und drei Obergeschosse, sowie eine Technikgeschoss als Staffelgeschoss. Im Neubau der Hochschule ist der bestehende Fachbereich Chemie- und Biotechnologie untergebracht.

Neben den Lehrsälen und Unterrichtsräumen für die theoretischen Lehrveranstaltungen und den Büroräumen der Verwaltung sind Labore für chemische und biologische Praktika eingerichtet. Weiterhin wird ein forschungsaktiver Fachbereich im Gebäude untergebracht.

Ein prägnantes Merkmal des Instituts ist das über zwei Geschosse reichende, verglaste Technikum. Es öffnet sich als Schaufenster mit seinen bis zu sechs Meter hohen Versuchsapperaturen und ermöglicht den Passanten Einblicke in die Arbeitsprozesse des Instituts.
Dreh- und Angelpunkt des Lehrgebäudes ist das lichte Atrium, das sich über alle vier Geschosse erstreckt.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellung Brandschutzkonzept
    • Ausführungsplanung
    • Baubegleitung Stufe 2
    • Feuerwehrpläne
    • Flucht- und Rettungspläne
    • Erstellung Brandfallsteuermatrix

Max-Planck-Institut Hirnforschung, Frankfurt

Objektbeschreibung:

Der Neubau des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung befindet sich auf dem Campus Riedberg der Universität Frankfurt am Main. Der Gebäudekomplex besteht aus drei Gebäudeteilen mit jeweils drei Vollgeschossen (Ebene 00 bis Ebene 02), einem Dachgeschoss (Ebene 03) und einem Untergeschoss (Ebenen -1). Das zentrale, offene Foyer (ca. 18 m x ca.40 m) verbindet das Institutsgebäude (ca. 80 m x ca. 40 m) und das Tierhaus (ca.58 m x ca.32 m) und bietet mit diversen eingeschobenen, über Treppen und Stege verbundenen Boxen, gemeinschaftliche Besprechungsräume. Im Institutsgebäude sind Büro- und Verwaltungsräume sowie hochspezialisierte Laboratorien verschiedener Forschungsgruppen, im Tierhaus dem Namen nach die Tierhaltung, inklusive notwendiger Technik- und Funktionsbereiche untergebracht. In der Forschungsanlage werden mit Hilfe molekular-biologischer, genetischer und elektrophysiologischer Verfahren unterschiedliche Nervensysteme untersucht.

Die Endreß Ingenieurgesellschaft mbH erhielt im Jahr 2009 den Auftrag zur Erstellung eines Brandschutzkonzeptes für oben genannten Gebäudekomplex.

Im Jahr 2010 wurde die Baugenehmigung für das Objekt durch die Bauaufsicht Frankfurt am Main erteilt. Seitdem begleitet die Endreß Ingenieurgesellschaft mbH das Bauvorhaben, überwacht die Umsetzung des genehmigten Brandschutzkonzeptes und steht dem Bauherrn, der Bauleitung und den Fachplanern als zentraler Ansprechpartner in allen Belangen des Brandschutzes zur Verfügung.

Mit Erstellung der Brandfallsteuermatrix gemäß DIN 14675 wurde durch die Endreß Ingenieurgesellschaft mbH darüber hinaus der Grundstein für die Programmierung der Brandmelde- und Alarmierungsanlage gelegt.

Im März 2013 wurden die Gebäudeteile Foyer und Institutsgebäude vorzeitig in Betrieb genommen. Der Nutzungsbeginn für das Tierhaus war für Ende 2013 geplant.

Besonderheiten:

Das Projekt stellt einen Forschungs- und Industriebau mit komplexen technischen Einbauten. Die Schwerpunkte dabei waren das Flächenbauwerk, der hohe Installationsgrad und die unterirdische Bauweise des Komplexes.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellung CAFM-konformer Planung
    • Brandschutzkonzept
    • Brandfallsteuermatrix
    • Brandschutztechnische Begleitung der Bauausführung
    • Erstellung Feuerwehrpläne
    • Erstellung Flucht- und Rettungspläne
    • Schwerpunkt:Flächenbauwerk
    • hoher Installationsgrad
    • unterirdische Bauweise
    • Forschungs- und Industriebau mit komplexen technischen Einbauten