U-Bahnhof Sendlinger Tor, München

Objektbeschreibung

Das zu betrachtende Objekt befindet sich zentral im U-Bahnnetz der Stadt München und liegt unter dem Sendlinger Tor Platz an der Kreuzung der Lindwurmstraße, der Sonnenstraße, der Blumenstraße und Oberanger.

Es handelt sich um eine unterirdische Verkehrsstation mit einem Sperrengeschoss (Ebene E-1) und zwei Bahnsteigebenen (Ebene E-2 und E-3). Entsprechende Betriebsräume sind ebenfalls vorhanden und in den jeweiligen Geschossen vorzufinden. Das Sperrengeschoss ist als Verkehrsfläche zur Erschließung der beiden Bahnsteigebenen genutzt. Innerhalb des Sperrengeschosses sind Mietflächen als Gewerbeflächen vorhanden; diese beinhalten typische Verkaufs- und Dienstleistungsläden.

Der 1971 für die U-Bahn eröffnete Kreuzungsbahnhof Sendlinger Tor wird von den U-Bahnlinien U1 / U2 / U7 sowie U3 / U6 bedient.

Die Bahnsteigebenen E‑2 und E‑3 verfügen zum jetzigen Zeitpunkt nicht über, von der Ebene E‑1 unabhängige Ausgänge an die Oberfläche. Im Zuge der Modernisierung des U-Bahnhofs Sendlinger Tor wird für die Ebene E‑3 eine direkt an die Oberfläche führende, neue Treppenanlage im Querschlag Blumenstraße erstellt.

Im Rahmen der Neugestaltung der Ebene E‑1 mit Schaffung neuer Ladenflächen, den Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Umsteigbeziehungen und der Schaffung zusätzlicher Auf- und Ausgänge, werden auch Technikräume geändert bzw. neu geschaffen. Bestehende Technikräume der SWM in den Ebenen E‑1, E‑2 und E‑3 werden hinsichtlich des Brandschutzes ertüchtigt.

Neben diesen baulichen Maßnahmen, sind u.a. auch Maßnahmen bei der Brandmeldung, den Löschanlagen sowie der Rauchableitung vorgesehen.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellung von Brandschutzkonzepten, getrennt für Bauzeit und Endzustand
    • Entfluchtungsberechnungen
    • Brandschutztechnische Beratung der Planer vor und während der Genehmigungs- und Ausführungsplanung
    • Erstellung einer Brandfallsteuertabelle
    • Brandschutztechnische Baubegleitung
    • Brandschutzordnung, getrennt für Bauzeit und Endzustand
    • Brandschutzbeauftragten für die Baustelle
    • Wirkprinzipprüfung der Brandfallsteuermatrix
    • Erstellung einer Brandschutzakte

Hauptbahnhof Stuttgart

Objektbeschreibung:

Das Gelände des Hauptbahnhofes Stuttgart erstreckt sich über mehrere Gebäudeteile, welche oder- und unterirdisch mit einander in Verbindung stehen. Durch die Umgestaltung des Kopfbahnhofes in einen Durchgangsbahnhof müssen die vorhandenen Gebäude und Strukturen Stück für Stück verändert und umgebaut werden.

Der Bahnhof gliedert sich in mehrere Teile unter anderem den Bonatzbau als
Empfangsgebäude mit unterschiedlichen Nutzungen, dieser steht unterirdisch in Verbindung mit dem S-Bahn Bereich. Durch die Umverlegung der Gleisanlagen wurde zusätzlich ein interims Quersteig errichtet, an welchem alle Passagiere der oPva ankommen und abfahren. Für alle Gebäudebereiche wurden Brandschutzkonzepte erstellt, welche die zeitlich begrenzte Nutzungsdauer berücksichtigen.

Für die Entfluchtung und die Entrauchung des Bonatzbaus und des S-Bahnbereiches wurden Simulationen erstellt, diese dienen dazu festzustellen wie die Rettungswege während der Umbaumaßnahmen verlaufen können. Für die einzelnen unterschiedlichen Nutzer wie Kioske, Buchhandlungen oder das Turmforum wurden diverse
individuelle brandschutztechnische Stellungnahmen erstellt.

 

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellung und Fortschreibung des
      Brandschutzkonzeptes für mehrere Bereiche
    • Baubegleitung
    • Entrauchungssimulationen
    • Entfluchtungssimulationen
    • Erstellung Feuerwehrpläne
    • Erstellung Flucht- und Rettungspläne
    • Schwerpunkt:
      • Kombination aus ober- und unterirdischen Bauwerken
      • hoher Installationsgrad
      • Umbaumaßnahmen im laufenden Betrieb
      • Sich ständig veränderte Baustelle mit Anpassungen der Rettungswege und Angriffswege

U-Bahnstation Römer, Frankfurt

Objektbeschreibung

Bei der U-Bahn Station Römer handelt es sich um eine unterirdische Personenverkehrsanlage, welche sich im Zentrum von Frankfurt am Main befindet. Die Station liegt größten Teils unter der Erde, sie weist drei Ebenen auf. Die A-Ebene ist die Höhe des oberirdischen Ausgangs aus der Station, die B-Ebene bildet die Verteilerebene zu den unterschiedlichen Ausgängen, welche auf die A-Ebene (das Freie) führen. Die C-Ebene bildet den eigentlichen Bahnsteig der Station ab. Die unterste Ebene (C-Ebene) hat einen Mittelbahnsteig mit zwei außen liegenden Fahrgleisen. Der Bahnsteig ist ca. 107 m lang und bis zu 16 m breit. Vom Bahnsteig aus führen zwei Treppenanlagen mit je einer massiven Treppe und zwei Fahrtreppen von der Bahn¬steig¬ebene in den Ost- bzw. Westkopf der B-Ebene. Des Weiteren ist eine hydraulische Aufzugsanlage vorhanden, welche alle Ebenen miteinander verbindet. Die B-Ebene wird als Verteilerebene für die Personenströme benutzt und dient somit zur Erschließung der U-Bahn Station. Aus der B-Ebene führen eine massive Treppen und Fahr¬treppen auf das Straßenniveau (A-Ebene) an der Westseite der Station (Römerberg) sowie Fahrtreppen an der Ostseite der Station (Dom/Römer).

Kurzbeschreibung des Leistungsumfangs

    • Erstellen und Fortschreiben des Brandschutzkonzeptes
    • CFD – Simulationen
    • Evakuierungssimulationen
    • Brandschutztechnische Beratung
    • Ausführungsplanung
    • Baubegleitung
    • Konformität
    • Begleitung der Schnittstelle zur Dom Römer GmbH

Flughafen Terminal 3, Frankfurt

Objektbeschreibung:

Der Flughafen Frankfurt am Main soll im Süden um einen neuen Terminal erweitert werden. Das Terminal wird (auch brandschutztechnisch) in 5 Gebäudeteile untergliedert. Es gibt ein Hauptgebäude, von dem sich zu diesem Zeitpunkt der Planung zwei Piergebäude in Nord-West-Richtung erstrecken. An einem der Piergebäude, dem Pier H, gliedert sich ein Tower an, in dem sich die Vorfeldkontrolle befindet. Im südlichen Bereich unterhalb des Hauptgebäudes wird ein Vorfahrtstisch errichtet und das Passagier-Transfer-System (PTS) des Flughafens um eine Station erweitert.

Gebäudeteile Ausdehnung Nord-Süd Ausdehnung Ost-West Höhe
Hauptgebäude ca. 250m ca. 200m ca. 33m
Pier H ca. 405m ca. 38m ca. 12m
Pier J ca. 600m ca. 38m ca. 17m
Vorfeldkontrolle (VFK) ca. 20m ca. 6m ca. 68m
PTS-Station (PTS) ca. 40m ca.120m ca. 21m

Tabelle: Gebäudeteile

Im Projekt sind umfänglich alle Leistungen aus dem Leistungsbild vorbeugender baulicher, anlagentechnischer und organisatorischer Brandschutz in Anlehnung an die Schriftenreihe AHO Nr. 17 „Leistungen für den Brandschutz“ zu erbringen. Insbesondere waren und sind u.a. als besondere Leistungen die Erstellung eines Rettungswegkonzeptes, die Erstellung eines Entrauchungskonzeptes, die Ermittlung von Brandlasten, die Erstellung eines BMA-Konzeptes nach DIN14675, die Mitwirkung bei der Erstellung der Brandfallsteuermatrix, die Durchführung von computerbasierten dynamischen Entfluchtungssimulationen und die Mitwirkung bei der Erstellung von Lösungen und Anträgen für Zustimmungen im Einzelfall (ZiE) zu erbringen.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

– Brandschutzkonzepte für Terminalhauptgebäude und Piers
– Verlegung von 1 km Medienkanäle
– Brandschutzkonzept Parkhaus
– Brandschutzkonzept Personal-Transport-System
– Erstellung eines BMA-Konzeptes nach DIN 14675
– Mitwirkung Brandfallsteuermatrix
– Erstellung eines Rettungswegkonzeptes
– Erstellung eines Entrauchungskonzeptes / Ermittlung von Brandlasten
– computerbasierte Entfluchtungssimulationen
– Brandschutzberatung der Objektplanung und Fachplaner in den
   Leistungsphasen 1-5

Schwerpunkt:

– hoher Sicherheitsstandard
– Flächenbauwerk
– große Personenzahlen
– hoher Installationsgrad

Flughafen Terminal 3 – 2. Bauabschnitt – Flugsteig G, Frankfurt

Objektbeschreibung:
Der Flughafen Frankfurt Main soll im Süden um ein neues Terminal, das Terminal 3, erweitert werden. Zur Abfertigung der wachsenden Passagierzahlen im Low-Cost-Segment wird der Flugsteig G als 2.Bauabschnitt (BA) des Terminal 3 vorgezogen und in den Grenzen des Planfeststellungsbeschlusses östlich des Terminalhauptgebäudes errichtet. Der Flugsteig G wird in 3 Gebäudeteile untergliedert. Es gibt einen Kopfbau mit Ankommerhalle, Check-In, Sicherheitskontrolle und Gepäckausgabehalle von dem aus sich die Pierstange in Nord-Ost-Richtung mit dem Marktplatz und den Gates erstreckt. Die Errichtung des Flugsteig G wird in insgesamt drei Bauphasen aufgeteilt. Die Bauphasen sind terminlich auf die Errichtung des 1.Bauabschnitts (Terminalhauptgebäude, Pier H, J sowie die Vorfeldkontrolle) abgestimmt. Mit Fertigstellung der 2. Bauphase wird der Flugsteig G im südlichen Bereich unterhalb des Kopfbaus an den dann vorhandenen Vorfahrtstisch des Terminalhauptgebäudes (1.Bauabschnitt) angebunden. Im Projekt sind umfänglich alle Leistungen aus dem Leistungsbild vorbeugender baulicher, anlagentechnischer und organisatorischer Brandschutz in Anlehnung an die Schriftenreihe AHO Nr. 17 „Leistungen für den Brandschutz“ zu erbringen. Insbesondere waren und sind u.a. als besondere Leistung die Erstellung eines BMA-Konzeptes nach DIN14675, die Mitwirkung bei der Erstellung der Brandfallsteuermatrix, die Durchführung von computerbasierten dynamischen Entfluchtungssimulationen und die Mitwirkung bei der Erstellung von Lösungen und Anträgen für Zustimmungen im Einzelfall (ZiE) zu erbringen.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:
– Brandschutzkonzept zum Bauantrag
– Separate Bewertung der ersten Inbetriebnahmephase
– Erstellung eines BMA-Konzeptes nach DIN 14675
– Mitwirkung Brandfallsteuermatrix
– computerbasierte Entfluchtungs-simulationen
– Brandschutzberatung der Objektplanung und Fachplaner
Schwerpunkte:
– Errichtung in 3 Bauphasen
– hoher Sicherheitsstandard
– Flächenbauwerk
– große Personenzahlen
– hoher Installationsgrad