Elementary School Kapaun Station, Kaiserslautern

Objektbeschreibung

Für den geplanten Neubau, der als Versammlungsstätte, Kindergarten und Schule genutzt werden soll, wird ein ganzheitliches Brandschutzkonzept aufgestellt.

Das neu entstehende Gebäude gliedert sich in sechs Bauteile
(Bauteil A – F), die um einen zentralen Bereich, der Gemeinschaftsbereich-Verkehrsfläche (Commons Circulation), gruppiert sind. Die Gemeinschaftsbereich-Verkehrsfläche wird teilweise (Achse 4e – 6f) als Halle ausgebildet.

Die Bauteile A,B und C sind in Erd- und Obergeschoss Lernzentren, im Bauteil D befindet sich im Erdgeschoss der Kunstbereich sowie spezielle Förderräume für lernbeeinträchtigte Kinder sowie das Informationszentrum. Bauteil E ist eingeschossig und beinhaltet die Schulverwaltung. Bauteil F ist ebenfalls eingeschossig und beinhaltet den Mehrzweckraum mit Bühne und angegliedertem Musikbereich, den Bewegungsraum und die Schulküche. Räumlichkeiten für das Facility-Management sind ebenfalls in Bauteil F angesiedelt.

Technikräume sind zum Großteil im Untergeschoss angeordnet. In  den Bauteilen sind jeweils die Elektro- und Telekommunikations-Unterver­teilungen für das Bauteil untergebracht. Die Erschließung erfolgt über Versorgungstunnel und angeschlossene vertikale Erschließungsschächte in jedem Bauteil.

Südlich des Mehrzweckraumes befindet sich eine Küche mit Essensausgabe zum Mehrzweckraum. Die Küche wird als Full-Service-Küche für 655 Schüler und 74 Personalkräfte ausgelegt.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Brandschutzkonzepte nach US-Normen und Standards zur Leistungsphase 1-9
    • Baubegleitende Brandschutzberatung und Qualitätsüberwachung für die Durchführung der Baumaßnahme

Universitätsbibliothek, Marburg

Objektbeschreibung

Auf dem Campus Firmanei in Marburg wird der Neubau der Zentralbibliothek für die Pilipps-Universität geplant. Der Neubau ist an den denkmalgeschützten Altbau (ehemaliger Hautklinik) angebaut und in den Geschossen UG bis 2.OG bestehen Zugänge bzw. ausgebaute Verbindungen über neu anbindende Flure zum Neubau. Bei dem Neubau der Zentralbibliothek handelt es sich um eine Versammlungsstätte.

Im bestehenden zweigeschossigen Altbau befinden sich drei Büro- und Verwaltungseinheiten mit einer Größe von <= 400 m2 je Nutzungseinheit.

Die Zentralbibliothek wird über die öffentliche Erschließungsstraße (Deutschhausstraße) im Erdgeschoss erschlossen. Der Bestand (ehemalige Hautklinik) wird ebenso über die Deutschhausstraße erschlossen. Zusätzliche Notzuwegungen für die Feuerwehr sind sowohl vom Pilgrimstein als auch der Deutschhausstraße geplant.

Der gesamte Neubau-Gebäudekomplex entwickelt sich über eine Länge von ca. 200 m und einer maximalen Breite von ca. 50 m mit einer Bruttogrundfläche von ca. 1.200 m2 im
Erdgeschoss.

Folgende Bruttogeschossflächen misst der Neubau (Zentralbibliothek):

1.OG:                     6.700 m2

2.OG – 3.OG:         5.300 m2

4.OG:                     1.900 m2

Untergeschoss:      7.000 m2

 

Folgende Bruttogeschossflächen misst der Altbau (ehemalige Hautklinik):

1.OG:                     1.200 m2

2.OG                      1.170 m2

Untergeschoss:         330 m2

Der Neubau der Zentralbibliothek wird durch ein Kaltatrium erschlossen und teilt sich in zwei Gebäudekomplexe, Bauteil A (Neubau Weste) und Bauteil B (Neubau Ost).

Auf der Westseite entsteht ein fünfgeschossiger Baukörper (Erdgeschoss – 4. Obergeschoss). Auf der Ostseite ist ein Viergeschossiges Gebäude geplant.

Beide Gebäude sind durch einen Steg durch das Atrium miteinander verbunden.

Des Weiteren wird auf der Nordseite am östlichen Bauteil ein Anbau, Bauteil C (Neubau Medienzentrum), über zwei Geschosse (Erdgeschoss – 1. Obergeschoss) geplant.
Ein Untergeschoss wird sich hinter allen Bauteilen des Neubaus über die gesamte Länge des Gebäudekomplexes erstrecken.

Im Bauteil D, dem Altbau (ehemalige Hautklinik), werden die Büro- und Verwaltungseinheiten für die neue Zentralbibliothek eingerichtet.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • AHO Leistungsphasen 1-9
    • Entrauchungssimulation
    • Feuerwehrpläne
    • Flucht- und
      Rettungspläne
    • Erstellung einer Brandschutzordnung Teil A-C
    • Brandschutztechnische Beratung und Qualitätsüberwachung während der Baumaßnahmen
    • Mitwirken bei der Erstellung und
      Prüfung der Brandfallsteuermatrix
    • Rauchversuche zur Abnahme

Stadthalle, Oberursel

Objektbeschreibung

Das Gebäude befindet sich im Innenstadtgebiet von Oberursel und wird über die Korfstraße sowie über den Rathausplatz erschlossen. Auf der Nord-Westseite des Gebäudes befindet sich noch ein Personaleingang. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die Oberhöchstadter Straße. Bei der Stadthalle handelt es sich um ein Gebäude, welches hauptsächlich als Versammlungsstätte genutzt wird. Es wird als Kongress- und Kulturzentrum bezeichnet .Es stehen ein großer Saal mit Bühne im 1. Obergeschoss (OG) (unterteilbar in drei kleinere Säle) und drei kleinere Räume im Erdgeschoss zur Verfügung. Weiterhin befinden sich eine Gaststätte und eine Kegelbahn im Gebäude. Im 2. Obergeschoss ist zusätzlich eine kleinere Büronutzung vorhanden. Unterhalb des Gebäudes ist eine zweigeschossige Tiefgarage angeordnet. Sie dient sowohl als Parkmöglichkeit während Veranstaltungen im Gebäude stattfinden, als auch als öffentliche Tiefgarage. Eine private Tiefgarage wird über den öffentlichen Bereich erschlossen. Das Gebäude erstreckt sich auf rund 68,5 m x 81,6 m. Es hat im 1. Unter-geschoss (Geschoss mit der größten Ausdehnung) eine Grundfläche von rund 3.859 m². Der an höchster Stelle gelegene Aufenthaltsraum (Regie-Raum) liegt im 3. Obergeschoss bei 7,05 m OKFFB. Aufgrund der Nutzung des Gebäudes als Versammlungsstätte, die zusammen Platz für mehr als 200 Personen bietet (vgl. § 2 Abs. 8 Punkt 6 HBO) und der geschlossenen Großgarage mit einer Fläche > 1000 m² (vgl. § 2 Abs. 8 Punkt 12 HBO), ist das Gebäude eine bauliche Anlage besonderer Art oder Nutzung (Sonderbau).Das Gebäude ist freistehend. Das Gelände ist in Nord-Süd-Richtung abschüssig.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Brandschutzkonzept
    • Simulationen
    • baubegleitende Brandschutzberatung und Qualitätsüberwachung für die Durchführung der Baumaßnahmen
    • Erstellung einer Brandfallsteuermatrix
    • Behinderten-Rettungswegkonzept

Alte Oper, Frankfurt

Objektbeschreibung

Die am Opernplatz gelegene Alte Oper Frankfurt ist ein Konzert- und Veranstaltungshaus mit insgesamt 11 Ebenen, davon sind sieben für den Publikumsverkehr zugänglich. Die 1981 wieder aufgebaute Alte Oper schließt mehrere Veranstaltungs- und Konferenzräume ein.

Das gesamte Gebäude erstreckt sich über eine Länge von ca. 105m und einer Breite von ca. 50 m bei einer Gesamthöhe von 36 m.

Die Ebene 2, welche als Foyer bzw. Intermezzo genutzt wird, weist eine Fläche von ca. 940m² auf und dient als Garderobe und Aufenthalts- bzw. Verkehrsfläche für die Besucher.
Im Osten und Westen grenzen Flure bzw. Treppenräume an das Foyer, im südlichen Bereich wird das Foyer über zwei Wendeltreppen und Aufzüge aus der darunterliegenden Ebene erschlossen. Den nördlichen Abschluss bilden Sanitäranlagen und der Übergang zur Bühne bzw. zum Orchestergraben.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellung eines Brandschutzkonzeptes
    • Erstellung eines Evakuierungskonzeptes
    • Erstellung eines Entrauchungskonzeptes
    • Baubegleitende Brandschutzberatung