Hohes Schloss – Pappenheimerstraße, Bad Grönenbach

Objektbeschreibung

Das Burgschloss wurde um 1280 um einen Nagelfluhfelsen errichtet. Es besteht aus acht Geschossen (3.UG bis 4.OG), die sich als oberirdisch befinden. Ein breiter und tiefer Halsgraben – der sogenannte Schlossgraben – durchschneidet das Nagelfluhmassiv und trennt den Sporn mit der Hauptburg ab, sodass das Erdgeschoss lediglich mittels einer Brücke mit der öffentlichen Verkehrsfläche verbunden ist. Aus dem 3. Untergeschoss befindet sich ein weiterer Ausgang, der direkt in den Schlossgraben führt, mit Möglichkeit einer öffentlichen Verkehrsfläche zu erreichen.

Der Felsen des Schlosses reicht zum Teil bis in das 1. Obergeschoss. Der Hauptgebäudeteil des Burgschlosses hat einen nahezu dreieckigen Grundriss; die Nordseite stellt die Spitze des Dreiecks dar und hat eine Länge von ca. 5 m; die Westseite hat eine Länge von ca. 27 m; die Ostseite hat eine Länge von ca. 29 m; die Südseite stellt die Grundlinie des Dreiecks dar und hat eine Länge von ca. 21 m.

Direkt an der Ostseite befindet sich der ca. 1690 angebaute Fuggerbau. Dieser hat Dimensionen von etwa 20 m x 10 m.

Die Höhe von der Brücke (bzw. Erdgeschossebene) bis zum Dachstuhl beträgt ca. 21 m; die Gesamthöhe des Schlosses von der Brücke bis zum First ca. 35 m; der Schlossgraben hat eine Tiefe von ca. 9 bis 10 m.

Die Obergeschosse sind mittels einer offenen Treppenanlage erschlossen, welche zu einem Ausgang ins Freie im Erdgeschoss führt. Eine weitere Treppenanlage führt vom Erdgeschoss in den Untergeschossen und von dort aus in den Schlossgraben; im Bestand ist diese Treppenanlage nach Öffnung einer Bodenklappe zugänglich.

Im Bestand führt ein Aufzug vom 3. Untergeschoss ins Erdgeschoss.

Im Eckdatenkonzept wurden die Möglichkeiten einer Nutzung als Bürogebäude und einer Nutzung als Gaststätte untersucht. Das Eckdatenkonzept geht von einer weitest gehenden Erhaltung der Struktur des Gebäudes aus und beschränkt Eingriffe auf ein Mindestmaß.

Die Situation der fehlenden zweiten Rettungswege aus den Obergeschossen wurde auf innovative Art gelöst.

Kurzbeschreibung der Leistungserbringung:

    • Erstellen eines brandschutztechnischen Eckdatenkonzepts
    • Erstellen von Brandschutzplänen
    • Brandschutztechnische Beratung der Planer während der Vorplanung
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